Prozedere

Bestellung:
Großteils bestellen die Schulen und Kindergärten per Fax, Telefon oder per E-Mail. Je nach Wunsch der Schule/Kindergarten kann der Bestellzeitraum zwischen 1 Woche und 3 Monaten betragen. Änderungswünsche sind beim Lieferanten möglich. Die Monatsbestellung ist jedoch am häufigsten. Die Kinder können damit auch die Milchsorte wechseln.

Anlieferung:
Die Milchprodukte werden vom Schulmilchlieferant täglich frisch angeliefert und nimmt am Folgetag die Leergebinde (Becher, Flaschen, Karton) zurück und bringt die neue Lieferung (außer bei Schulautomaten bzw. Schulbuffet).

Verteilung:
Der „Klassiker“ bei den Verteilermodellen ist die Aufteilung in Klassenkisten (wird meist vom Schulwart gemacht) und Überantwortung an die „Milchordner pro Klasse“. Diese holen die Produkte zu Unterrichtsbeginn oder in einer Pause und bringen die Kiste mit den Leergebinden wieder an den Sammelplatz zurück.

Auch das Modell des gemeinsamen Pausenraums ist an vielen Schulen sehr beliebt. Dabei entnimmt jeder Schulmilchtrinker das bestellte Produkt von einem Platz mit Klassenzuordnungen.

In großen Schulzentren gibt es immer öfter auch Schulmilchautomaten. Wichtig ist eine gute Betreuung. Die Schüler kaufen je nach Wunsch die Schulmilchprodukte – es ist keine Bestellung erforderlich, dafür täglich Kleingeldbedarf. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten (über 7.000 Euro) ist diese Variante erst interessant ab 400 Schulmilchtrinkenden Kindern. In Schulen mit Buffetbetreiber können Schulmilchprodukte ohne Bestellung direkt täglich erworben werden (auf Regelmäßigkeit, Produktpalette, gewünschtes Produkt ist zu achten!).

In Ganztagsschulen können Schulmilchprodukte täglich zentral eingekauft (Küchenleitung) und über Jause, Mittagsverpflegung etc. das Milchprodukt angeboten bzw. in den Speiseplan aufgenommen werden. In Pilotprojekten gilt es, die für die Schule bzw. Kindergarten ideale, am besten angenommene Verteilaktionen zu erproben.

In höheren Schulen kann die Abwicklung der Schulmilch-Aktion über die von Schulen betriebene Schulfirma organisiert werden. Die Verteilergebühr/Einheit beträgt etwa 2 Cent/Packung. Die Leergebinde werden in der Regel vom Lieferanten zurückgenommen und entsorgt. Es muss berücksichtigt werden, dass die Verteilergebühr im Höchstpreis enthalten sein muss.

Bezahlung:
Dazu gibt es unterschiedliche Erfahrungen, daher vereinbaren Sie die Bezahlung direkt mit dem Lieferanten.

Es gibt drei Möglichkeiten:

  • Bei einem Automat oder beim Buffet bezahlt der Schüler bar direkt beim Kauf
  • Barzahlung bei Bestellung – jeder Schüler bezahlt bar bei der Bestellung. Die Schule bezahlt dann den Rechnungsbetrag nach Rechnungslegung mittels Zahlschein, Bankeinzug oder bar bei Lieferung.
  • Eltern erteilen eine Einzugsermächtigung bei der Bestellung der Schulmilchprodukte über den entsprechenden Betrag an den Lieferanten. Dadurch entfällt das Einkassieren in der Schule.


    Nähere Informationen auch als pdf zum Herunterladen .... "Modelle der Österreichischen Schulmilchverteilung".